Drei Wünsche frei

...das bierische Kleinkunstmusical


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Zwei Jahre nach dem Erfolgsmuscial Oschnputtl zaubert der Kulturpreisträger Tom Bauer zur Freude seiner Fans ein neues Kleinkunstmusical auf Bayerns Bühnen. "Drei Wünsche frei" heißt sein neuestes Stück. Er entführt seine Zuschauer ins Jahre 1516 ins schöne Bayernland. Herzog Wilhelm IV. hat gerade den Landtag zusammengetrommelt, um das wohl wichtigste Dokuments Bayerns zu beschließen – das bayerische Reinheitsgebot! Doch da kommt ihnen die Protagonistin des Stückes in die Quere: Furunkula, die Zauberfee, gespielt von Veronika Frank bringt viel Wirbel in das Stück und auf die Bühne. Sie überlegt gerade ihre Einkaufsliste für den Wochenmarkt: Sellerie, Tomaten, Schnittlauch, einen Wurm für'n Tequila, 12 Paar Wiener, Leberkäse… ach, wer soll sich das denn alles merken können? So notierte sie auf einem vermeintlichen Schmierzettel ihre Einkäufe. Doch genau auf diesem befand sich die berühmte Unterschrift des großen Herzog Wilhelms. Noch bevor sie darüber nachdenken konnte, lauscht sie durch die verschlossene Türe, was nun passiert:
Der Herold, gespielt von Sebastian Hagengruber betritt den Balkon und das Volk jubelt ihm gespannt zu. „Liebes Volk! verkündet er.
"Hoit’s eicha Mei und hört’s moi her!
Von nun an gibt’s a neues G’setz,
des ganz gnau regelt, wos ab jetz
beim Bierbrau’n nei kimmd und wos ned,
weils so wia jetz ned weida geht.
Wers anders braut, derf’s ned vokaufa,
der kann sein Plempe selber saufa!
Die Zutaten, die solln allein
nur Wasser, Hopfen und Gerste sein.
Außerdem no – äh, moment…
a Schnittlauch und a gelbe Ruahm…
und dann no… irgend so ein Wurm,
Tomaten… und a Fencheltee…"

Zwar kann er es nicht ganz glauben, aber wenn der Herzog dieses Gesetz unterschrieben hat, wird er es wohl auch so meinen. Das bayerische Reinheitsgebot wurde durch Furunkula also völlig vermurkst. Vor Angst zaubert sie sich gute 500 Jahre in die Zukunft. Und da ist Bayern, bekannt für das schlechteste Bier der Welt - und sie allein ist schuld daran. Und ausgerechnet jetzt ist der Akku von ihrem Zauberstab, der sie zurückretten könnte, total leer, und das Ladegerät hat sie leider vergessen einzupacken... Wird es ihr gelingen, diesen unglaublichen Fehler wieder gut zu machen? Ist sie gefangen in einer ihr fremden Zeit, oder findet sie eine Möglichkeit, den Zauberstab aufzuladen? Auf dem Weg das Bayernland zu retten begegnet sie unterschiedlichste Charaktere, die allesamt von den drei Künstlern auf der Bühne gespielt werden. So trifft sie zum Beispiel auf den bestechlichen Bürgermeister, den trinkfesten Pfarrer oder auf ein Esoteriker-Pärchen, das ihr mit allerlei fragwürdigen Hilfsmitteln zur Seite stehen. In gewohnter Manier zeigt Tom Bauer sein Talent die bayerische Sprache mit viel Witz und in Reimform auf die Bühne zu bringen. Zehn Rollen, gespielt und gesungen von nur drei Personen. Das Typenkabarett wird höchstmusikalisch durch gelungene Kompositionen und dreistimmigen Gesang mit Flügel abgerundet. Mit Veronika Frank (staatlich geprüfte und hauptberufliche Gesangslehrerin) und Sebastian Hagengruber (studierter Gesangslehrer) hat sich Tom Bauer (staatlich geprüfter Ensembleleiter und Klavierlehrer) zwei Profis ins Boot geholt, denen es definitiv nicht an Witz und Charm fehlt, wenn sie in ihre Rollen schlüpfen. Das wär doch verhext, wenn das nicht ein neues, zauberhaftes und vor allem wie gewohnt unglaublich humorvolles Abenteuer aus der Feder von Tom Bauer wird. Bayerisch - lustig – musikalisch! Wem OSCHNPUTTL gefallen hat, der wird von „Drei Wünsche frei“ regelrecht verzaubert sein!! Ab 2019 auf Bayerns Bühnen, das einzige Musical über das verhexte bayerische Reinheitsgebot!

Zum Autor: Tom Bauer, Schöpfer des Kultmusical Oschnputtl (über 40.000 Zuschauer auf Bayerns Bühnen) ist Multiinstrumentalist und zeigt sich im Stück als Erzähler. Bekannt als Kabarettist, Musiker und Autor von Grimminelle Gschichten verpflichtet er sich sehr konsequent der bayerischen Mundart in Reimform verbunden mit musikalischen Kompositionen, die er auf dem Klavier und Gesang zum Vorschein bringt. Liebevoll wird er auch der Märchenonkel genannt, weil er sich nun mal am liebsten mit der Literaturform des Märchens beschäftigt.

Veronika Frank

Veronika Frank

“Jetz lernst erst moi was Gscheids” - das waren die Worte ihrer Eltern. Deshalb hat Veronika erstmal eine Ausbildung zur Fahrzeuginnenausstatterin gemacht und Schmuckstücken wie z. B. dem Bugatti ein noch schöneres Aussehen verpasst. Man kann annehmen, dass sie dabei manchmal gesungen hat. Als sie dann aber vor der Entscheidung stand beruflich ins Ausland zu gehen oder… entschied sie sich für „oder“: die Musik!
Sie absolvierte die Berufsfachschule für Musik in Plattling (mit “sehr gut” abgeschlossen) und verblüffte dabei nicht wenige Dozenten mit der Energie und Frische ihrer niederbayerischen Urwuchs-Talentstimme. Dass so viel Power ansteckend ist, kann man bei ihren verschiedenen Chorprojekten (Kinder-, Jugend-, Männer- und gemischter Chor) und auch bei ihren Musikschülern beobachten - und vor allem hören. 
Veronika beherrscht die ganze Palette von Rock/Pop über Blues bis Jazz, aber echte Tränen gibt es nur bei der Interpretation von klassischen Stücken.
Sie liebt es klassische Stücke vorzutragen und Menschen mit ihrem Gesang zu verzaubern - was ihr auch sehr gut gelingt, denn nicht selten wird ihr nach den Auftritten die Hand geschüttelt und gesagt: “Sie werden noch ganz groß rauskommen.” - na ja, sie ist wohl gerade auf dem besten Weg dazu!

Sebastian Hagengruber

Sebastian HagengruberSeine Lebensgeschichte ist fast filmreif: Es war einmal ein junger Handwerksgeselle aus dem Bayerwald, der sich als Schreiner seinen Lebensunterhalt verdiente und die Freizeit seinen beiden großen Hobbys Sport (Skifahren, Snowboarden, Fußball, Schwimmen...) und Musik widmete – Aus, Amen. Bis dahin ziemlich unspektakulär – bis er im Jahre 2001 unglücklicherweise bei einem Baustelleneinsatz als Glaser sechs Meter in die Tiefe stürzte und auf einer Betonmauer landete. Der Sturz hätte tödlich sein können, aber zum Glück war "nur" sein Fuß komplett zertrümmert. Ein ganzes Jahr war er außer Gefecht und beschloss dabei so für sich, nun die Musik zu seiner Lebensmitte zu machen. Und das hat er auch geschafft. Die Berufsfachschule für Musik in Plattling war der Anfang dieses neuen künstlerischen Weges. Zehn Jahre nach diesem Baustellenunglück liest sich die Liste seiner Lehrer und Mentoren fast wie die Gästeliste einer internationalen Musikpreisverleihung:

  • Roger Cicero
  • Bassist TM Stevens (arbeitete mit zahlreichen Künstlern wie James Brown,
    Joe Cocker, Tina Turner, Billy Joel, Miles Davis)
  • Markus Wienströer (Gitarrist bei Helmut Zerlet und Westernhagen)
  • Alex Vesper (Drummer bei DJ Bobo und Lena Meyer-Landrut)
  • Wolf Simon (Drummer bei Tic Tac Toe, Musical Director bei Tabaluga und Lilli)
  • Gesangunterricht bei Professor Sascha Wienhausen (Rektor und Leiter der German Musical Academy in Osnabrück)

Noch eine Anekdote: Sebastian wollt sich mal eine Visitenkarte drucken lassen, auf der steht, was er alles macht – was leider daran scheiterte, dass am Ende sein Name nicht mehr Platz hatte. Darauf sollte nämlich zu lesen sein: - Gesangslehrer, Skilehrer, Snowboardlehrer, Schwimmlehrer, Schreiner, Glaser, Hobbyzimmerer und -fliesenleger, Hausmeister, Sänger, Tänzer, Gitarrist, Trompeter, Hornist, Blockflötist, Fußballer, Inlineskater, Bogenschütze.

Kurz: der sportlichste Profimusiker, den wir kennen!!